Dekoration

Drachenbaum-Agave - Agave ohne Stacheln

Drachenbaum-Agave - Agave ohne Stacheln


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Wer Agaven mag, sich aber nicht verletzen möchte, ist mit einer Drachenbaum-Agave bestens beraten. Sie hat keine spitzen Blattenden und ist zudem auch noch pflegeleicht.

Drachenbaum-Agave

Mögen Sie Agaven auch so gerne? Wenn ja, dann haben Sie sicherlich welche zuhause. Da die Blätter sehr spitz zulaufen und zudem auch noch extrem hart sind, haben die Blattspitzen richtig kleine Stacheln gebildet. Zudem sind am Rand der Blätter kleine Häkchen zu finden. Das ist gerade dann, wenn man kleine Kinder hat, nicht immer von Vorteil. Doch um nicht auf die Agave verzichten zu müssen, können Sie sich eine ganz bestimmte Sorte holen. Nämlich die Drachenbaum-Agave, die besonders weiche Blätter hat und somit keine spitzen Blattenden bildet. Und auch die Ränder sind nicht mit Häkchen versehen. Ansonsten gibt es zur herkömmlichen Agave keinen Unterschied, weder im Aussehen, noch bei der Pflege.

So pflegen Sie Ihre Drachenbaum-Agave

Standort:

Damit die Drachenbaum-Agave gut gedeiht, braucht sie natürlich den richtigen Standort. Agaven mögen generell einen sehr sonnigen und warmen Platz. Stellen Sie die Drachenbaum-Agave deshalb am besten an ein Südfenster.

Im Sommer können Sie die Agave ruhig nach draußen stellen. Gewöhnen Sie Ihre Zimmeragave aber langsam an die UV-Strahlen im Freien. Würden Sie die Pflanze sofort unter die pralle Sonne stellen, würden die Blätter verbrennen. Stellen Sie die Drachenbaum-Agave deshalb etwa zwei Wochen lang an einen halbschattigen Platz. Anschließend kann die Agave ihren Platz in der prallen Sonne finden. Vor dem ersten Nachtfrost müssen Sie die Pflanze dann wieder ins Haus holen.

Gießen:

Agaven müssen Sie nicht sonderlich viel gießen. Da die Blätter Wasser speichern, sollten Sie die Erde nur leicht feucht halten. Es reicht im Prinzip aus, wenn Sie die Agave alle zwei Wochen gießen. Überschüssiges Wasser muss aber immer frei ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht. Diese verträgt die Drachenbaum-Agave überhaupt nicht. Schütten Sie das Wasser aus dem Übertopf also immer weg.

Zwischen Oktober und Februar legt die Drachenbaum-Agave eine Ruhephase ein. Hier müssen Sie nur ganz wenig Wasser verabreichen. So verhindern Sie, dass der Ballen austrocknet.

Düngen:

Düngen Sie Ihre Drachenbaum-Agave während der Wachstumsphase etwa alle vier Wochen mit einem Kakteendünger. Während der Ruhephase zwischen Oktober und Februar müssen Sie dann gar nicht düngen.

Umtopfen:

Größere Agaven sollten Sie etwa alle drei Jahr im März umtopfen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Pflanze gut in das Substrat eindrücken. Dabei dürfen Sie die Wurzeln aber nicht beschädigen.

Überwinterung:

Wie schon erwähnt, legt die Drachenbaum-Agave im Zeitraum von Oktober bis Februar eine Ruhephase ein. In dieser Zeit mögen sie es hell und kühl. Temperaturen um die 10 Grad Celsius sind optimal.

Extra-Tipp: Agave vermehren

Vermehren können Sie die Drachenbaum-Agave im Übrigen, indem Sie die kleinen Blattrosetten, die die Pflanze bildet, mit der Wurzel von der Mutterpflanze abtrennen und sie separat pflanzen. Ansonsten können Sie die Drachenbaum-Agave im Frühjahr auch über Samen vermehren. Das dauert dann nur eine ganze Weile.


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